Gesellschaft für die Dokumentation von Völkermorden

Wir über uns

Genozide sind nach Krankheiten wohl die zweithäufigste Todesfolge weltweit. Der Völkermord, die Geißel des 20. Jahrhunderts, die man nach der Judenvernichtung unter Hitler bereits tot geglaubt hatte, ist mit Ruanda, Jugoslawien und nicht zuletzt wegen Darfur wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Die laufenden einschlägigen Diskussionen in Europa drehen sich hauptsächlich um die Fragen: Wie gehen wir mit der systematischen Vernichtung einer Volksgruppe um?. Welche Möglichkeiten haben wir als Gemeinschaft (wie z.B. die EU), als Einzelstaat oder als Zivilgesellschaft einen Völkermord abzuwenden, oder wenigstens die Zahl der Opfer gering zu halten? Wir, „Voelkermord.at – Gesellschaft für die Dokumentation von Völkermorden“ glauben, dass wir unseren Beitrag zur Beantwortung dieser Frage leisten können.

 

Unsere Organisation ist unabhängig und parteilos, gleichzeitig den meisten anderen Institutionen zahlenmäßig unterlegen. Unsere Mitglieder verfügen jedoch über eine fundierte Ausbildung, zum Teil verbunden mit jahrelanger Erfahrung im Bereich der Menschenrechte, die sie freiwillig und  je nach ihren individuellen zeitlichen Möglichkeiten und Interessen einbringen. Hinzu kommt, dass unsere Gesellschaft mit unterschiedlichen Wissenschaftlern, Menschenrechtlern und Organisationen im In- und Ausland zusammenarbeitet. Auf diesem Weg werden Dokumente und Informationen ausgetauscht.

 

Jeder kleine Erfolg jedes Einzelnen von uns ist gleichzeitig ein Erfolg  unserer Gesellschaft und darüber hinaus hoffentlich ein wichtiger Beitrag im Kampf für die Menschenrechte.

 

Unser primäres Ziel ist die Anerkennung und Verurteilung von Völkermorden durch das offizielle Österreich. Aus aktuellem Anlass, aber auch auf Grund der Fähigkeiten und Interessen einzelner Mitglieder steht der Völkermord im Osmanischen Reich (1914-1918) im Brennpunkt unserer Bemühungen. Im Ersten Weltkrieg hat die Türkei als Waffenbruder Österreich Ungarns den größten Teil seiner christlichen Bevölkerung durch einen Völkermord beseitigt. Damals sind nach deutschen Schätzungen allein 1,5 Millionen Armenier durch einen Genozid zu Tode gekommen.

 

Wir haben einige Projekte geplant und erfolgreich umgesetzt. Diese Projekte waren zumeist Aktionen in Absprache mit Partnerorganisationen. Hierbei liegt der Schwerpunkt vor allem auf dem Erstellen von Zeitungsartikeln und Petitionen, dem Verfassen von Briefen an Entscheidungsträger in unserem Land sowie der Gestaltung und Durchführung von Veranstaltungen.

 

Viele interessante Arbeiten harren allerdings leider ihrer Erledigung, weil uns schlicht und einfach die Kapazitäten fehlen. Voelkermord.at ist immer auf der Suchen nach Menschen, die aktiv, kreativ und innovativ mit uns gemeinsam die gesteckten Ziele anstreben wollen.

 

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